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Top Test von No Pogo Carbon 3000.27 in world of mtb 06/2017

12.5.2017

Im Test „High End Trailbikes“ in der world of mtb Ausgabe 06/2017 kam das Beste vom Besten mit Federwegen von 115 bis 150 mm zum Einsatz. Unser No Pogo Carbon 3000.27 überzeugte in jeder Hinsicht.

DAS BIKE
Für das Modelljahr 2017 ist das AllMountain Bike No Pogo aus dem Hause Centurion zusätzlich neben der Aluminiumrahmen-Ausführung als Carbonrahmen erhältlich. Bei 2.299 Euro beginnt der Einstieg in die Alu-Version, ab 3.699 ist das preisgünstigste Carbonmodell erhältlich, bis hin zum Top-Modell, wie es unserem Testbike entspricht, das für 5.799 Euro beim Händler über die Ladentheke rollt. Die Gewichtsersparnis des Carbonrahmens gegenüber dem Alurahmen beträgt rund 700 Gramm laut Hersteller. Die Fahrwerksausstattung übernimmt RockShox mit der Pike RCT3 und 150 Millimeter Federweg an der Front sowie einem Monarch RT3 Federbein, das zusammen mit dem Hinterbau 145 Millimeter Federweg generiert. Bestückt ist das Bike mit Mavic XA Elite Laufrädern im 27,5-Zoll-Format, einer Sram Eagle Schaltgruppe mit einer Übersetzungsbandbreite von 500 Prozent und einer RockShox Reverb Stealth Variostütze mit einem vergleichsweise geringen Hub von 100 Millimetern, die über einen Lenker-Remote-Hebel bedient werden. Wie beispielsweise auch Rocky Mountain oder Cannondale setzt Centurion auf eine Vorbau-Länge von 60 Millimetern und einer Lenkerbreite von 760 Millimetern. In vier verschiedenen Rahmengrößen liefert Centurion das AllMountain Bike aus.

AUF DEM TRAIL
Trotz des 60 Millimeter langen Vorbaus ist die Sitzposition ziemlich aufrecht und dadurch sehr komfortabel. Das No Pogo wirkt extrem kurz und kompakt. Verstärkt wird dieses Gefühl in der Abfahrt durch die nach vorne verlagerte Stehposition. Dadurch kann im steilen Gelände ein leichtes Überschlagsgefühl auftreten. Die Länge des Gabelschaftes bietet die Möglichkeit, den Vorbau höher zu montieren, dadurch kann man diesem Empfinden entgegenwirken. Sehr wendig und handlich lässt es sich über die Trails fahren. Das RockShox Fahrwerk zeigt sich von seiner komfortablen Seite, der Hinterbau spricht anfangs soft an, im ruppigen Trail steht das Fahrwerk gut im mittleren Federwegsbereich, der komfortverwöhnte Biker wird großes Gefallen an der Abstimmung finden. Für maximalen Vortrieb im Wiegetritt sollte der gut zu erreichende Hebel am RockShox Monarch RT3 Federbein umgelegt werden. Vier Kolben vorne und zwei Kolben hinten, in dieser Konstellation beißt die Magura MT Trail auf die jeweils 180 Millimeter Bremsscheiben zu. Die Sram Eagle Schaltgruppe mit ihren zwölf Gängen und dem 32er Kettenblatt lässt uns problemlos die steilen Uphills bezwingen. Die nur 100 Millimeter Hub der versenkbaren Sattelstütze im Centurion schränkten uns in der Praxis in keinster Weise ein.

FAZIT
Wieselflink schlängelt sich das Centurion No Pogo Carbon 3000.27 die Trails bergab, dabei zeigt sich das Fahrwerk bequem und komfortabel. Die Wahl der Übersetzung lässt uns jeglichen Uphill bezwingen, dabei ist auch das Handling vollkommen zufriedenstellend.