Enduro
|
Er ist schöner geworden – ein Verdienst des Designs. Die ruppige Widerstandskraft eines Enduro-Bikes aber, die musste er behalten. Schließlich ist unser Trailbanger für die ganz harten Strecken konstruiert. Zweimal 160 Millimeter Federweg führt er ins Feld, hinten so perfekt in ein ausgeklügeltes VPP-System integriert, dass Antriebseinflüsse weitgehend neutralisiert werden. Vorn gibt’s eine wuchtige Gabel, dazu stabile Steckachsen und groß dimensionierte Discs für maximale Sicherheit. Der Tapered Steerer passt den Oversize-Durchmesser des Gabelschafts an die gängigen Steuerrohr-Maße an, so dass das Bike bei Bedarf mit allen gängigen Vorbauten ausgerüstet werden kann. Hinten agiert Shimanos neues 10fach-Schaltwunder mit Dynasys-Technologie. Dem Ultimate 3 stellt sich der Ultimate 1 an die Seite. Haupt-Unterschiede: die Rahmenfarbe und die Wahl der Komponenten. |
Mit Rücksicht auf die Strapazierten unter den Geldbeuteln fällt das Zubehör beim Einser ein wenig sparsamer aus. Trotzdem ist seine Gabel absenkbar wie die Fox 160 Talas R unseres Top-Trailbangers; die nämlich lässt sich auf 160, 130 oder 100 Millimeter justieren, um das Fahrwerk nach Bedarf an die Parcours anzupassen. „Warum drei Kettenblätter?“ könnten Edel-Enduristi fragen. Nun, der Trailbanger ist trotz all seiner Heavy-Duty-Gene nicht unbedingt „heavy“ geworden. Zugegeben, das Runterfahren ist auf diesem Bike der wahre Spaß, aber sollte sich dem Abwärtstrieb versehentlich einmal ein kleiner Gegenhang in den Weg stellen: Er ist zu packen – im Notfall eben mit Hilfe des kleinsten Kettenblattes. So sind denn auch die ultraharten Marathons im besten Sinne „Trailbanger-tauglich“. Megavalanche, wir kommen! |
