Entwicklung & Design

Von der Idee bis zum fertigen Produkt ist es ein langer Weg – das gilt nicht nur für die Fahrradentwicklung. Grobe Skizzen, Reinzeichnungen, Machbarkeits-Abstimmungen zwischen Designern und Ingenieuren, daraus entstehende Prototypen und am Ende funktionierende Muster; daran beteiligt: Eine Vielzahl an Menschen mit unterschiedlichen Aufgaben, jeder auf seine Weise unabkömmlich für den gesamten Prozess der Entstehung, damit schlussendlich ein Produkt entstehen kann, das sämtlichen Anforderungen hinsichtlich Design und technischem Anspruch besonders im Sinne einer Traditionsmarke vollauf genügt.

Für das Modelljahr 2011 hat sich CENTURION nichts weniger auf die Fahnen geschrieben, als sich von Grund auf neu zu erfinden. Kein Design, kein „Look & Feel“ eines jeden Bikes sollte unangetastet bleiben, um die Traditionsmarke für die Zukunft zu rüsten. Selbst­verständlich war dabei kein CENTURION ohne seine bewährten, traditionell verankerten
Grundwerte denkbar: Jederzeit zuverlässiges Material, optimal abgestimmt auf den spezifischen Einsatz, musste in Form gebracht werden, um den neuen, modernen Rädern jenen Geist früher Tage einzuhauchen, als Mountainbikes noch ungefederte Stahl-Rosse waren. Es ging also für 2011 um nichts Geringeres als die bildhafte Umsetzung der „klassischen Moderne“.

Wie schon in der Vergangenheit stand bei CENTURION die enge Abstimmung zwischen Design und Entwicklung als Fundament sämtlicher Prozesse auf dem Tapet. Auf den ersten Blick logisch, in der Umsetzung aber häufig gegenläufig arbeitend, wollen die einen das Maximum an Optik, die anderen die maximale technische Performance aus jedem Fahrrad herausholen. Gut, dass mit dem renommierten deutschen Designbüro Slogdesign weiter­hin ein Inspirations-Geber zur Seite stand, der schon für seine Entwürfe etwa zum Trailbanger oder Overdrive mit höchsten Designehren ausgezeichnet wurde.

So kamen die Vorlagen auch für das Modelljahr 2011 aus den Federn der Biberacher Designprofis, aus denen unsere interne Entwicklungsabteilung Mountainbikes und Rennräder, Cross- und Trekkingbikes, Kinder- und Jugendräder und nicht zuletzt unsere spezielle Lady-Linie EVE technisch umsetzte.

Zu diesem Zeitpunkt begann erneut das wie immer zähe Ringen zwischen Wunsch und Wirklichkeit, ein ständiges Ringen um den besten Kompromiss. Denn: Das beste CENTURION-Rad ist nicht nur leicht,
sondern auch sicher; es ist nicht auf kurzfristige Performance optimiert, sondern auch dauerhaltbar; und es ist nicht nur bestmöglich ausgestattet, sondern auch bezahlbar. Sobald für all diese Faktoren der optimale Weg der Umsetzung gefunden worden ist, wird sorgfältig geprüft: Nach strengen Vorgaben werden alle Räder auf ihre einwandfreie Funktion und maximale Leistung hin getestet – Komponenten eingeschlossen. Im hauseigenen Prüflabor messen die CENTURION-Entwickler sicherheits- und leistungsrelevante Daten wie etwa die Lenkkopf­steifigkeit – entscheidend für die Steuerqualität und Geschwindigkeitsstabilität eines Rades – zudem die Tretlagersteifig­keit als entscheidendes Maß für die Umsetzung der Kraft, die der Biker aufs Pedal bringt – und die möglichst nicht ungenutzt „verpuffen“ sollte.
Dabei folgen diese technischen Prüfungen dem etablierten und anerkannten „TOUR“-Standard, der ebenso den Gabelkomfort sowie die Gabelseitensteifigkeit für ein präzises Lenkverhalten berücksichtigt. Erst wenn all diese Prüfungen mit Bravour bestanden worden sind, dürfen sich unsere Bikes mit so feinen Namen schmücken wie Backfire, Numinis, Megadrive,…

„Erfahren“ Sie sprichwörtlich am besten selbst, wie viel Aufwand und Ehrgeiz in jedem einzelnen CENTURION steckt – erst recht 2011!


Focus Open 2010
Internationaler Designpreis
Baden-Württemberg


Designpreis Deutschland 2011
NOMINIERT


Qualitätsmerkmale
Von A wie „Ausgangspunkt Designstudie“
bis Z wie „Zuverlässige Testmethoden“ –
bewährte Centurion-Qualität hat gute Gründe.