Urban
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Während Autos in der Stadt oft kaum durchs Gewühl kommen, wächst der Rad-Verkehr und mit ihm eine überaus heterogene Fahrrad-Kultur. Radreise-Veranstalter bieten längst reine Tret-Touristik in Metropolen an, weil man die Sehenswürdigkeiten am besten mit dem Fahrrad erreicht. Und als ein britisches TV-Magazin eine Spaßwettfahrt quer durch London abhielt, gewann mit Vorsprung das Bike – gegen Auto, öffentlichen Nahverkehr und ein Speed-Boot, das über die Themse knatterte. CENTURION hat das Bike für den urbanen Profi. Der ließe am liebsten alles fort, was über die nackte Ur-Idee des Fahrrads hinausgeht. Licht, Schutzbleche, Ständer, Klingel und Gepäckträger: braucht der urbane Profi nicht. Eine Schaltung: will er nicht, das heißt, in der Regel. |
Und doch ist unser City Speed mit einer guten 8-Gang-Nabenschaltung zu bekommen; es gibt ja auch moderate urbane Profis. Die harten aber düsen mit nur einem Gang durch die Häuserschluchten. Und wenn sie mal ganz hart drauf sind, dann drehen sie ihr Hinterrad um. Ihren einen Gang haben sie dann immer noch – aber ohne Freilauf, ein so genanntes Fixie! Natürlich, auch diese Verrücktheit kommt aus den USA: Um 1930 herum wurden im New Yorker Madison Square Garden Sechstage-Rennen veranstaltet, ein ultraschräger Event-Import aus Europa. Auch die deutsche Paarung Kilian/Vopel startete – und siegte – dort. Auf Bahnmaschinen. Diese kopierten die begeisterten Amis, weil sie nichts anderes kannten, und schickten sie in den Verkehr. Na, und jetzt haben wir sie wieder zurück in Europa! |
