Aus Tradition – Zeitmaschinen für den Triathlon
Der Triathlon ist eine noch relativ junge Sportart, und dennoch hat CENTURION hier bereits Marken gesetzt. Eines der ersten OVERDRIVE-Modelle diente dem ersten deutschen Sieger des Ironman Hawaii 1997 als (fahrbare) Basis des Erfolgs: Thomas Hellriegel powerte auf seinem „Helldrive“ zum Triumph, nachdem er bereits im Jahr zuvor einen Streckenrekord auf die 180 km lange Lavapiste graviert hatte, der erst sieben Jahre später unterboten werden konnte. „Hell on Wheels“ nannte man den schnellen Athleten aus Büchenau, weil er auf fast allen Kursen, die er je befuhr, eindrucksvolle Streckenrekorde hinterließ.
Overdrive – der Rahmen
Natürlich entwickelt sich das Material auch im Top-Segment weiter – zum OVERDRIVE des Jahres 2010. Ein Hingucker, der auf den ersten Blick schon kraftvolle Professionalität signalisiert. Ein Bike zum Siegen. Das stellte der von CENTURION gesponserte Triathlet Michael Göhner eindrucksvoll unter Beweis, als er 2009 die renommierte Long-Distance-Prüfung in Roth gewann. Nachdem er im Schwimmen erneut nicht unter den Besten war, holte er beim Radfahren auf dem brandneuen OVERDRIVE Zug um Zug auf – und finishte nach einem fulminanten Marathon in der Fabelzeit von 7:55:53 Stunden, gut sechs Minuten vor dem Zweiten! „Für mich war es das erste Mal, dass ich unter acht Stunden blieb“, jubelte der frischgebackene Deutsche Meister aus Reutlingen. Ein toller Aktivposten in meiner Performance ist dabei mein Bike.“
Dessen flächigen Rohre bestehen aus einem Material, das derzeit weltweit die Spitze der Entwicklung markiert: HM / UHM / IM-Carbonfasern, verarbeitet mit modernstem Nano-Matrix-Harz. Aus Gründen der Aerodynamik sind alle Züge innenverlegt, die zentral angesteuerte Hinterradbremse sitzt, geschützt und versteckt unter einem Spoiler, hinter dem Tretlagergehäuse. Flächig auch die Hinterbaustreben, was einerseits der Aerodynamik zugute kommt, zugleich aber auch zur hervorragenden Seitensteifigkeit beiträgt. Obwohl die großen Flächen und das Volumen des Steuerkopfs den OVERDRIVE optisch wuchtig und kraftvoll erscheinen lassen, ist er de facto einer der leichtesten Triathlon-Rahmen weltweit. Bereits zwei gefüllte Trinkflaschen wiegen deutlich mehr als ein OVERDRIVE-Rahmen!
Einzigartig – Das Modular Head System
Exklusiv beim OVERDRIVE-Carbon-Modell: Mit einem genialen Trick wird das Zeitfahr-Geschoss zum Triathlon-Long-Distance-Boliden – und umgekehrt: Sein zum Patent angemeldetes Steuerrohrsystem nämlich lässt sich in zwei Schritten um bis zu 40 mm in der Höhe verstellen, ohne dass man dazu herkömmliche „Spacer“ einbauen müsste! Der Zeitfahrer kann seine kurzen Distanzen also mit extrem tiefgestelltem Lenker und entsprechendem Aerodynamik-Vorteil absolvieren, während der Ironman seine 180 km mit verlängertem Steuerrohr und damit spürbar bequemer abspult. Mehr noch: Im Lauf der Saison kann sich jeder OVERDRIVE-Fahrer mit ansteigendem Leistungslevel an die ihm zuträglichste Aero-Position herantasten, indem er seine Lenkerhöhe variiert!
Die Ausstattung
Wir gehen davon aus, dass Triathleten und ambitionierte Zeitfahrer ihr OVERDRIVE nach eigenen Vorstellungen komplettieren möchten. Daher wird es sicherlich zumeist als Rahmen-Kit gekauft und anschließend individuell bestückt. Wer’s gerne konsequent und „perfekt wie aus dem Katalog“ haben möchte, kann das OVERDRIVE-Carbon-Modell aber auch als Komplett-Bike, wie abgebildet, ordern. |